Dieser Artikel erläutert, wie sich der Prozess des Wissenstransfers verbessern lässt, indem er direkt in die Anwendung integriert wird.
Herausforderungen beim Wissenstransfer
Seit den Anfängen der Softwareentwicklung war der Wissenstransfer zu den Endnutzern stets eine Herausforderung. Je komplexer die Software, desto schwieriger gestaltet sich die Wissensvermittlung an die Endnutzer.
Über Jahrzehnte hinweg bestand die übliche Methode des Wissenstransfers darin, Endnutzern Benutzerhandbücher und entsprechende Präsenzschulungen bereitzustellen. Dies war für Endnutzer und Softwarehersteller gleichermaßen mühsam, arbeitsintensiv und zeitaufwendig.
Lösung für den Wissenstransfer
IPS® hat sich entschieden, diesen Prozess von Grund auf zu verändern. Anstatt ihn als einmaliges Ereignis zu betrachten, haben wir erkannt, dass Wissenstransfer ein kontinuierlicher, wechselseitiger Prozess ist.
Die Schlussfolgerung war, für jedes Softwaresegment und jeden Nutzer individuell einen spezifischen Wissenstransfer bereitzustellen. Der Wissenstransfer ist direkt in die Software integriert und steht dann und dort zur Verfügung, wo er benötigt wird – so können Endnutzer bedarfsgerecht in ihrem eigenen Tempo lernen und gleichzeitig Feedback geben.
IPS® Learning als Wissensmanagement-Plattform
Die IPS® Learning-Plattform wurde entwickelt, um hochgradig konfigurierbar zu sein und sich an spezielle Anwendungsfälle anzupassen.
IPS® Learning bietet vollständige Integration mit allen IPS®-Modulen und ermöglicht so verschiedene Zugriffspunkte auf Wissen innerhalb der gesamten Anwendung. Jedes Modul der IPS®-Software verfügt nun über eine direkte Verknüpfung zu relevanten Tutorials, Schulungen, Videos oder einem kurzen Quiz. Zudem stehen relevante Kurse direkt vor Ort zur Verfügung. Dieser Ansatz ermöglicht es den Nutzern, sich Wissen zwangloser und nahezu spielerisch anzueignen, ihr eigenes Tempo zu bestimmen und ihre Aufmerksamkeit und Zeit auf das zu konzentrieren, was sie am dringendsten benötigen.
Ein weiteres sehr wichtiges Ziel für IPS® ist die Zertifizierung von Mitarbeitern, die die Software nutzen. IPS® Learning als Wissensmanagement-Plattform macht diesen Prozess unkompliziert. Die Plattform ermöglicht die Erstellung von Kursen und Aufgaben für Endnutzer, die per E-Mail zur Schülerseite eingeladen werden. An dieser zentralen Stelle können sie sich weiterbilden und bestimmte Kurse belegen. Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses erhalten die Nutzer ein Zertifikat, das ihnen die Kompetenz bescheinigt, an bestimmten Teilen der IPS®-Software zu arbeiten. Der Lernfortschritt kann in Echtzeit überwacht werden und gibt Einblick, wie gut die Nutzer neues Wissen aufnehmen.
Darüber hinaus bietet die IPS® Learning-Plattform detaillierte Analysen, mit denen sich Schwachstellen im Wissen der Nutzer identifizieren und entsprechende Korrekturmaßnahmen umsetzen lassen.
Fazit
Alle Seiten profitieren von dieser neuen Art der Wissensvermittlung. Es ist nun einfacher, Wissen an eine große Gruppe von Nutzern zu vermitteln und dabei den Fortschritt auf individueller Ebene zu verfolgen. Das Feedback der IPS® Learning-Plattform erleichtert es, Schwachstellen zu erkennen, an denen Nutzer die größten Schwierigkeiten haben, damit geeignete Maßnahmen ergriffen werden können.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine neue Ära des Software-Lernens angebrochen ist, und mit IPS® Learning sind Unternehmen bestens gerüstet, um diese Herausforderungen zu meistern.