Energieinvestitionen optimieren
Der Energiesektor befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Energieversorger stehen vor der Herausforderung, alternde Infrastruktur zu verwalten, die umfangreiche Sanierungen oder Ersatzinvestitionen erfordert. Gleichzeitig vollzieht sich weltweit ein politischer Wandel hin zu effizienteren und nachhaltigeren Energiesystemen. Werden diese Faktoren ignoriert, kann dies die gesamte Netzstabilität, die Kundenzufriedenheit und die Einhaltung sich wandelnder regulatorischer und umweltbezogener Standards erheblich beeinträchtigen.
Angesichts dieser Herausforderungen kämpfen Versorgungsunternehmen mit begrenzten Ressourcen und einer Vielzahl interner wie externer Stakeholder, die Interessen an verschiedenen Projekten haben – von Neuentwicklungen über Sanierungen und gesetzliche Vorgaben bis hin zur Netzdigitalisierung.
In Anbetracht der Notwendigkeit datenbasierter Entscheidungen bei Investitionsprojekten setzen Unternehmen zunehmend auf AIP-Lösungen. Diese Lösungen bieten eine leistungsstarke und intelligente Unterstützung, mit der Unternehmen Investitionen planen und verwalten können, indem Nutzen, Kosten und Risiken optimiert werden, um hochwertige Renditen zu erzielen.
IPS wurde im Gartner®-Marktleitfaden 2022 für AIP-Lösungen für Energie- und Versorgungsunternehmen als Representative Vendor genannt. Rufen Sie den Bericht auf, um Empfehlungen zu AIP-Lösungen und zentrale Funktionen im Detail zu erkunden.
AIP im Vergleich zu Asset Performance Management (APM)
AIP unterscheidet sich von APM und Enterprise Asset Management dadurch, dass es sich auf die längerfristige strategische Planung konzentriert, mit dem speziellen Ziel der Budgetoptimierung. APM hingegen konzentriert sich auf die Bewertung des Anlagenzustands, der Bedeutung, der Ausfallwahrscheinlichkeit und der Ausfallfolgen und sorgt so für eine präzise und messbare betriebliche Zuverlässigkeit der Anlagen.
Jede AIP-Investition und jedes Szenario wird auf Basis von APM-Ergebnissen sowie strategischer Überlegungen wie Budgetbeschränkungen und regulatorischer Anforderungen bewertet.

Die Rolle von AIP im digitalen Ökosystem
Eine AIP-Lösung sollte Anlagendaten aus Systemen wie NMM, APM, EAM, GIS und OMS nutzen, um Handlungsbedarf vorherzusagen. In Verbindung mit Budgetierungsmöglichkeiten ermöglicht dies die Identifikation der wirtschaftlichsten Investitionsoptionen innerhalb eines festgelegten Zeitraums, typischerweise ein Jahr oder länger.
Umgekehrt dienen AIP-Systeme als primäre Informationsquelle und sollten nahtlos in Supply-Chain-Management-Prozesse (SCM) und Enterprise-Resource-Planning-Systeme (ERP) integriert werden.
In Zeiten von Angebots- und Nachfrageschocks wie Pandemien oder Konflikten sowie in Phasen der Inflation ist es für Unternehmen unerlässlich, SCM– und Verteilungsprozesse zu straffen und effektiv umzusetzen, um Risiken zu mindern. AIP-Systeme spielen dabei eine entscheidende Rolle, um in solchen Szenarien wertvolle Erkenntnisse zu liefern.
AIP – worauf sollte man achten?
Vor der Implementierung einer AIP-Lösung sollten mehrere Faktoren berücksichtigt werden, wie zum Beispiel:
- Der tatsächliche Wert bestehender interner Lösungen und deren (fehlende) Integrationsfähigkeit innerhalb des digitalen Zwillings, der durch EAM, APM und NMM abgebildet wird.
- Ob AIP auf veralteten statistischen Daten oder auf tatsächlichen Anlagenrisiko- und Planungsdaten basieren soll.
- Sicherstellung einer nahtlosen Integration zwischen AIP, APM, EAM und operativen Planungstools wie NMM als Grundlage für Investitionsplanungsentscheidungen.
- Methoden zur Unterstützung und Verbesserung der Entscheidungsfindung durch Optimierung von Nutzen, Kosten und Risiken im Zusammenhang mit hochwertigen Anlagen.
IPS®AIP Asset Investment Planning kann den Wert von Investitionsentscheidungen steigern und ist ein bewährter Ansatz für komplexe geschäftliche Herausforderungen. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie eine AIP-Demo vereinbaren möchten.