IPS Asset Performance Management
Nachdem Gartner1 nun seinen 2019 Market Guide for Asset Performance Management Software2 veröffentlicht hat, ist es an der Zeit, den aktuellen Stand der APM-Lösung bei IPS zu betrachten und die Zukunft von IPS im APM-Bereich zu skizzieren.
Für IPS war es schon immer unser Anspruch, unseren Kunden eine vollständige Lösung zu bieten. Wir haben unsere Anstrengungen auf die Energieversorgungsbranche konzentriert, da diese Branche aufgrund der Anzahl der von uns beschäftigten Fachkräfte aus diesem Bereich unsere größte Stärke darstellt. Von Anfang an haben wir ein EAM-System mit einer weltweit führenden Datenmodellbibliothek entwickelt, das von Grund auf so konzipiert wurde, dass es nicht nur klassische präventive Instandhaltung durch zeitbasierte Wartungszyklen ermöglicht, sondern auch zustandsbasierte Instandhaltung durch außergewöhnliche (referenzielle) und berechnete Zykluszeiten. Dies ermöglichte es, den Instandhaltungsplan anhand von Logiken wie Alter oder Nutzung anzupassen.
Einige Jahre später wurde deutlich, dass es nicht ausreicht, auf Zustände zu reagieren, sondern dass es notwendig ist, vorherzusagen, wann diese Zustände eintreten könnten. Hier kommt APM ins Spiel. Asset Performance Management entwickelt sich in unterschiedlichen Branchen weiterhin mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und wird vor allem von stark anlagenzentrierten Branchen vorangetrieben, in denen die Minimierung von Systemausfallzeiten unerlässlich ist.
Hier liegt der zentrale Schmerzpunkt in jeder anlagenzentrierten Branche. Wie erhöhe ich die Zuverlässigkeit meines Systems und minimiere Ausfallzeiten, ohne mein Instandhaltungsbudget zu erweitern? Die Antwort ist zwar nicht einfach, aber auch nicht so kompliziert, wie man denken könnte. Wenn man den Zustand einer Anlage durch die Aggregation der aus dem EAM-System gesammelten Daten berechnet und die Verschleißrate jeder Anlage ermittelt, wird es möglich, nicht nur Anlagenausfälle vorherzusagen, sondern auch Instandhaltungsmaßnahmen zu maximieren, indem man sich auf die Anlagen mit dem größten Risiko konzentriert.
Durch den Einsatz fortschrittlicher Analytik zur Berechnung von Ausfallwahrscheinlichkeit, Ausfallkosten, Verschleißrate und Lebensende wird es einfacher, strategische Entscheidungen zu treffen, etwa wann es vorteilhafter ist, alternde Anlagen zu ersetzen, statt sie weiter instand zu halten. Optimieren Sie Ihre Instandhaltungsstrategien, indem Sie Instandhaltungsmaßnahmen bei Anlagen mit höherem kritischen Risiko vorziehen und gleichzeitig Maßnahmen bei Anlagen mit niedrigem Risiko verschieben.
Im Gegensatz zu anderen APM-Lösungen bietet IPS das Komplettpaket. Unser APM-Paket ist vollständig in unsere bestehenden Systeme integriert und kann dennoch komplett auf einem EAM-System eines Drittanbieters aufsetzen. IPS hat große Fortschritte dabei gemacht, Lücken zu schließen, die andere Lösungen offenlassen – von der Übermittlung von Risikodaten und OPEX/CAPEX-Analysen an ein AIP-System (Asset Investment Planning) bis zur Datenerfassung im Feld mit unserer vollständig integrierten mobilen Lösung namens MobApp.
Wenn Sie sich überlegen, wie eine vollständige Lösung aussieht, sollten Sie Folgendes berücksichtigen:
- Durch die Integration mit unserem EAM-System aktualisieren Sie Ihren Instandhaltungsplan, indem benötigte Instandhaltungsmaßnahmen oder Benachrichtigungen automatisch erstellt werden.
- Durch die Integration mit unserem Outage-Management-Modul maximieren Sie Ihren Abschaltplan, indem Sie Instandhaltungsmaßnahmen vor- oder zurückverlegen, um geplante Abschaltungen optimal zu nutzen.
- Durch die Integration mit unserem RCM-Modul (Reliability Centered Maintenance) identifizieren, definieren und verfolgen Sie Fehlermodi und führen Ursachenanalysen durch, um fundierte Entscheidungen zur Verbesserung Ihrer gesamten Instandhaltungsstrategie zu treffen.
- Nutzen Sie branchenanerkannte Analysemethoden wie Weibull-Kurven, Duval-Dreiecke und das Rogers-Verhältnis.
- Nutzen Sie nahezu 150 sofort einsatzbereite Algorithmen oder erstellen Sie eigene in der IPS-Analytics-Engine namens SmartGridDI (keine Analytics-Engine eines Drittanbieters erforderlich).
- Definieren oder ändern Sie bestehende Eingaben für jede Analyse. Definieren oder ändern Sie die Gewichtung für alle definierten Attribute.
- Erstellen Sie Rules-Algorithmen, um eine Datenvalidierung für jeden Datenwert im System zu erstellen.
- Dasselbe System ist On-Premise oder als SaaS (Cloud) verfügbar
- Integrieren Sie sich mit Drittsystemen wie ERP, OsiPi, SCADA/EMS, ArcGIS und weiteren.
- Es gibt zu viele Funktionen, um sie alle hier aufzulisten. Besuchen Sie unsere Lösungsseite, um mehr zu erfahren!
Dies ist ein Bereich ständiger Weiterentwicklung und Wachstums bei IPS. Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um bei der Funktionalität im Bereich APM stets an der Spitze zu bleiben.
1 Gartner unterstützt keine der in seinen Forschungspublikationen dargestellten Anbieter, Produkte oder Dienstleistungen und rät Technologienutzern nicht dazu, ausschließlich Anbieter mit den höchsten Bewertungen oder anderen Auszeichnungen auszuwählen. Die Forschungspublikationen von Gartner geben die Meinungen der Gartner-Forschungsorganisation wieder und sollten nicht als Tatsachenfeststellungen ausgelegt werden. Gartner lehnt jede ausdrückliche oder stillschweigende Gewährleistung in Bezug auf diese Forschung ab, einschließlich jeglicher Gewährleistung der Marktgängigkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck.
2 Gartner, Market Guide for Asset Performance Management Software, Nicole Foust, Kristian Steenstrup, 26. Juni 2019